Weihnachten und die Magie des Storytelling

Frohe Weihnachten!

Zu Weihnachten erreicht eine besondere „Königsdisziplin“ der Corporate Grassroots Arbeit ihren Höhepunkt: Das Storytelling, sprich das Geschichtenerzählen.

Geschichten gehören zu Weihnachten einfach dazu. Es gibt die eine, die große Weihnachtsgeschichte. Es gibt auch viele persönliche Geschichten rund um das Fest der Familie und der Freunde. Weihnachten ist daher auch ein guter Zeitpunkt um herzliche Fan-Geschichten zu erzählen, finde ich. Nur, wie fängt man so eine Geschichte an? Natürlich gibt es begabte, lustvolle Geschichtenerzähler, die das einfach so können. Doch man kann Storytelling lernen, wenn man ein paar Grundprinzipien im Kopf hat. Was genau es dazu braucht, erkläre ich auch ganz detailliert im Rahmen der Corporate Grassroots Manager Ausbildung.

Ein paar wichtige Eckpunkte verrate ich Euch schon hier:

  1. Zu Beginn ist der Alltag, da ist alles eitel Wonne und in Ordnung.
  2. Dann hat der Held oder die Heldin der Geschichte eine erste Erkenntnis.
  3. Die Erkenntnis führt zu einem Entschluss.
  4. Dieser Entschluss führt den Helden zu seinen ersten Versuchen auf einem neuen Feld und daraus folgend ersten Erfolgen.
  5. Doch unmittelbar darauf folgt die erste große Schlacht, in der unser Held unerwartet Hilfe erhält.
  6. Durch diese Hilfe wird der Held geläutert und seine Sicht der Dinge für immer geändert.
  7. Mit dem neu erworbenen Wissen ist ein neues, besseres Leben möglich.

Schaut mal auf die Filme im Fernsehen oder im Kino zu Weihnachten. Ich bin sicher, dass Ihr da Einiges aus diesem Muster wiederfindet.

Doch genug der Theorie. Hier ein Beispiel über die Kraft von Fans: Es geht um ein mittleres Unternehmen, einen seit 30 Jahren erfolgreich und persönlich geführten Familienbetrieb. Am Beginn unserer Erzählung ist also noch alles in bester Ordnung. Doch nach einiger Zeit läuft es nicht mehr so rund: Man ist nicht mehr up-to-date, die loyalen Kunden scheinen weniger zu werden und mit dem bewährten Rezept kommt man nicht mehr weiter. Also beschließt der Chef einen neuen Weg zu gehen.

Wie er so überlegt, kommt ihm der Gedanke, ob es denn nicht immer noch überzeugte Kunden geben muss. Er verfasst eine erste E-Mail, in der er einige treue Kunden bittet, ihm vom ersten Produkt zu erzählen, dass sie bei seinem Unternehmen gekauft haben. Er wird positiv überrascht und erhält tatsächlich Antworten.

Kurz darauf macht eine Krise dem Unternehmen schwer zu schaffen. Angebliche Qualitätsmängel an den Produkten werden auf Social Media-Seiten breit getreten. Der erste „Shitstorm“ weht der Firma um die Nase. Der Geschäftsführer veranlasst Presseaussendungen und Treueaktionen, doch nichts hilft so richtig. Da taucht aus dem Nichts eine neue Facebook-Seite im Netz auf, gestartet von einem treuen Kunden, der weitere Menschen sucht, die wie er von den Produkten überzeugt ist. Schließlich posten Kunden aus freien Stücken auf der Seite Fotos von ihren allerersten Produkten seiner Firma. Der Geschäftsführer ist beeindruckt und gerührt. Gleich am nächsten Tag setzt er sich mit seinen Mitarbeitern hin und denkt darüber nach, wie er langfristig und nachhaltig in Verbindung zu diesen treuen Fans treten kann.

Na, habt Ihr Elemente des typischen Storytelling wiedererkannt? Fein! Dann könnt Ihr gleich mit Euren eigenen Weihnachtsgeschichten starten – solange die Erinnerung noch frisch ist. Welche besonderen Erlebnisse habt Ihr in Eurem Unternehmen zu Weihnachten mit Fans gehabt? Oder wie habt Ihr Weihnachten genutzt, um selbst ein Projekt oder ein Unternehmen von Herzen zu unterstützen?

Schreibt mir gern und erzählt mir Eure weihnachtliche Fangeschichte: mojzis@corporategrassroots.com oder postet das einfach auf unserer Facebook-Seite: Facebook.com/corporategrassroots 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.